Das BGC-Team im Porträt: Daniel (1/6)

Nachdem wir euch zum Anlass unseres runden 12-jährigen Jubiläums schon etwas darüber verraten haben, wie wir als Team unsere Spiele auswählen, möchten wir uns euch auch noch etwas näher vorstellen. Wer sind wir, wie sind wir bei Board Game Circus gelandet und spielen wir selbst überhaupt?
Da wir starre Hierarchien hier bei uns im Verlag so lieben, lassen wir unseren Kapitän Daniel direkt mal den Anfang machen und etwas mehr darüber verraten, was er bei der Arbeit und abseits davon so alles am liebsten tut …

Wie bist du zu Board Game Circus gekommen?

Was soll ich sagen, zum Verlag kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Board Game Circus ist als Übersetzungsstudio gestartet und hat andere Verlage beim Marketing unterstützt – eine Mixtur aus meiner vorherigen Arbeit und meiner Leidenschaft für Brettspiele. Nach dem x-ten Spiel, das wir übersetzt haben, stellte sich dann die Frage, ob wir sie nicht auch direkt selbst herausbringen sollten. Und so kam es dann …

Was sind deine Aufgaben im Verlag?

Mittlerweile bezeichne ich mich nur noch als Admin oder Hausmeister. Ich muss den Laden zusammenhalten, kämpfe dafür mit Papier und Regularien und bin nur noch selten im kreativ-operativen Geschäft, geschweige denn an den kreativen Stellschrauben. Um so mehr schätze ich diese Momente.

Wie bist du zum Spielen gekommen?

Gespielt wurde bei uns zuhause schon immer. Als Kind galt das ebenso wie heute. Für mich sind Brettspiele der perfekte Eskapismus aus einer Welt voll von Stress und Problemen. Deshalb mag ich auch keine Spiele mit einer IP oder Realbezug, denn damit ist mir die Welt des Spiels schon wieder zu festgelegt und vorgegeben. Ich liebe Spiele, die ihr eigenes Universum haben, das ich mir vorstellen und ausmalen darf. Dabei spielt es gar keine Rolle, wie groß oder klein die Spiele sind.

Hast du Lieblingsspiele?

Besonders viele „Lieblingsspiele“ habe ich gar nicht, aber ich spiele liebend gerne viele verschiedene Spiele. Meine All-Time-Favorites sind Jaipur und Coloretto. Beide finde ich unglaublich elegant. Da steckt für mich ganz viel in kleinem Spiel. Fast im Widerspruch zum oben Gesagten (Stichwort „Universen“) üben auch rein abstrakte Spiele einen Reiz auf mich aus. Dauerbrenner in der Familie sind darüber hinaus Karuba, Splendor (mittlerweile als Duell) und recht aktuell Toy Battle.

Was machst du, wenn du dich nicht mit Spielen beschäftigst?

Brettspiele sind nicht alles, passen aber zu vielem. So habe ich zum Beispiel im Gartenhäuschen unseres gepachteten Gartens auch eine kleine Auswahl von Spielen, die sich dort im Schatten spielen lassen … wenn ich denn dazu komme. Denn einmal im Garten findet man mich eher schneidend im Baum oder am nächsten Naturobjekt grabend. Ich liebe Pflanzen und Natur und bin da einfach gerne drin! Und wenn es nicht der Garten ist, dann bin ich großer Freund von Ausflügen. Es liegt so viel Zufriedenheit im Kleinen, wenn nur immer etwas Abwechslung da ist.

Und zu guter Letzt noch die Abschluss-Fragerunde:

Welcher Song muss bei dir bei der Arbeit laufen?

Bei der Arbeit höre ich am liebsten Musik, die mir kleine Pausen erlaubt, um den Kopf frei zu bekommen. Wenn also nicht gerade unser Johannes den BGC-Betriebssport ausruft, lasse ich mich von Electric Callboy mitnehmen. Für die ruhigen Momente mit kleinen Überraschungen kann ich mich immer auf Balbina verlassen – laut App mein Most Played Artist.

Deine 3 Lieblingsmomente bei BGC?

– Jeder Morgen, an dem ich mein Team online sehe und wir unseren kleinen Betriebssport zusammen machen.
– Jedes Real-Life-Zusammentreffen mit meinem Team – haste bei reiner Remote-Arbeit leider nicht oft!
– Als mir klar wurde, dass die Menschen wirklich gut finden, was wir da machen und dass wir das nicht nur für uns machen.

Das nächste Spiel von Board Game Circus wird hoffentlich ein …

Hit.