Reni
Reni ist auf der Insel Kesselküste zu Besuch bei ihrer Großmutter. Dabei wäre sie gerade viel lieber bei ihren Eltern, die große Abenteurer sind und ein spannendes Leben führen. Was ist Reni für ein Mädchen und was tut sie gegen ihre Langeweile in diesem verschlafenen Dorf?
Findet es zusammen mit uns heraus im zweiten Blog-Beitrag zu unserem großen Abenteuer Witchbound!
Witchbound ist unser spannendes Indie-Abenteuer, das auf der Insel „Kesselküste“ spielt. Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle von Reni, einem jungen, neugierigen Mädchen, das versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Hier auf dieser doofen, langweiligen Insel festzusitzen, ist nicht gerade das, was sie sich vorgestellt hat.
Reni ist ein ganz normales Mädchen und kann auch mal ziemlich wütend werden. Wütend ist sie gerade vor allem auf ihre Eltern, die sie hierhin abgeschoben haben. „Zu jung“ sei sie angeblich noch für die Abenteurergilde – dabei hat sie mit ihrem Vater doch schon so viele Abenteuer erlebt! Vor allem ihre Mutter nervt ständig damit, dass sie noch nicht bereit sei. Und darüber, welche Klamotten sie Reni für die Reise ausgesucht hat, brauchen wir gar nicht erst zu reden.
Omi und ihre Bäckerei
Renis Großmutter ist eine überaus freundliche alte Dame, die immer ein Lächeln auf den Lippen hat. Noch lieber als ihre Omi hat Reni eigentlich nur die leckeren Muffins, die sie backt. Sie sind im ganzen Dorf beliebt und die Leute kommen täglich in den Laden, um sich etwas Süßes in der Bäckerei zu kaufen. Reni hat natürlich den Vorteil, dass sie der köstliche Geruch schon begrüßt, wenn sie morgens verschlafen die Treppe herunterkommt. Wenn Omi gerade nicht hingeschaut hat, ist der ein oder andere Muffin auch schon auf wundersame Weise verschwunden …
Natürlich ist auch in der Bäckerei nicht immer alles heile Welt. Besonders nervt Reni, dass sie ständig bei irgendwelchen Hausarbeiten mithelfen soll. Aufräumen findet Reni sowieso ziemlich doof und ihr Zimmer sieht entsprechend aus, aber in der Bäckerei fällt natürlich immer wieder etwas zu tun an. Manchmal hängt Omi auch kleine Zettel an Renis Tür, die sie an ihre Aufgaben erinnern sollen, aber meistens bemerkt Reni sie erst, wenn sie von einem ihrer Streifzüge durch das Dorf zurückkommt.
Am nächsten Tag kümmert sich Reni dann aber meistens doch darum … Omi ist ja auch nicht mehr die Jüngste und kann jede Hilfe gebrauchen.
Freunde
Echte Freunde hat Reni auf der Kesselküste noch nicht gefunden. Natürlich war sie schon mal hier, aber das war damals mit ihren Eltern, da hatte sie nicht viel mit den anderen Kindern im Dorf zu tun. Wenn Omi sie lässt, geht sie meistens allein auf ihre Streifzüge durchs Dorf oder hinunter zum Hafen. Dort ist auch dieses lustige Mädchen mit ihrem Glücksbringerstand. Ob sie sich mal einen kaufen soll? Vielleicht kommen ihre Eltern ja dann schneller, um sie abzuholen …
Manchmal muss Reni auch die ein oder andere Besorgung für ihre Omi erledigen. Da lernt sie schon ein paar Leute kennen, aber das sind natürlich fast alles Erwachsene. An den alten Bürgermeister kann sie sich noch ganz gut erinnern. Der ist ein bisschen verschroben, aber eigentlich ziemlich nett. Er lässt sich in letzter Zeit ziemlich oft in der Bäckerei blicken … Omis Muffins müssen ihm wohl besonders gut schmecken.
Der Traum von der Abenteuergilde
Papa hat es ihr versprochen, das weiß Reni noch ganz genau. Nächstes Jahr darf sie der Abenteuergilde beitreten. Wie sehr sehnt sie sich nach dem Moment, an dem es endlich soweit ist. Dabei ist Reni längst bereit, ihre Eltern auf ihren Abenteuern zu begleiten – da ist sie sich ganz sicher. Immer diese unnötigen Regeln! Die Gildenleiterin hatte Reni bei einem Besuch im Gildenhaus doch damals schon ausdrücklich für ihr hartes Training gelobt.
Im letzten Brief von ihren Eltern stand, dass die beiden gerade auf dem Weg in irgendeine alte Gruft waren und Papa mal wieder alles verschusselt hat. Das ist so typisch für ihn – zum Glück ist Mama dabei und kümmert sich um alles. Sie vermisst die beiden so sehr und kann die Briefe, die sie ab und zu von ihnen geschickt bekommt, gar nicht oft genug lesen.
Und dann liegt sie wieder im Bett in ihrem kleinen Zimmer und Omi erinnert sie mal wieder an irgendwelche Hausarbeiten. Laaaaaangweilig! Bis sie endlich abgeholt wird, bleibt Reni wohl nichts anderes übrig, als weiter von ihren großen Abenteuern zu träumen …
Seid ihr immer noch gespannt, wie es weitergeht?
In unserem nächsten Blog-Beitrag erfahrt ihr mehr über die Magie an der Kesselküste und die Gerüchte, dass es dort sogar so was wie Monster geben soll.
Aber natürlich könnt ihr euch auch selbst bereits euer Exemplar von Witchbound sichern und direkt in Renis Schuhe schlüpfen. Vielleicht findet ihr ja einen Weg, wie Reni endlich von dieser Insel wieder herunterkommt …









