Monster, Mythen und Magie

Reni hat auf der Insel Kesselküste schon viele Geschichten darüber gehört, dass es hinter der Dorfmauer Monster und magische Dinge geben soll. Sie sollen noch aus der Zeit der Hexen stammen. Ist da wirklich was dran, oder sind das nur Geschichten, um die Touristen, die ins Dorf kommen, bei Laune zu halten?

Findet es zusammen mit uns heraus im dritten Blog-Beitrag zu unserem großen Abenteuer Witchbound!

In Witchbound, unserem spannenden Indie-Abenteuer auf der Hexeninsel „Kesselküste“, streift ihr als junges Mädchen Reni durch das ziemlich verschlafene Dorf und erledigt Besorgungen für Omi, bei der ihr gerade zu Besuch seid. Immer wieder hört ihr dabei Geschichten von Hexen und ihren magischen Kräften, die einst auf der Insel gelebt haben sollen.

Reni gibt nicht viel auf dieses Gerede, aber irgendwas scheint ja schon dran zu sein. Zum einen ist da die Mauer um das Dorf herum und die Ansage, dass niemand das Dorf verlassen darf. Zum anderen ist da dieses seltsame Zeichen im Pflaster auf dem Marktplatz. Es sieht aus wie ein Besen, aber wahrscheinlich haben die Bewohner es – wie so vieles – nur als Attraktion für die Touristen anfertigen lassen …

Monster? Omi will davon nichts wissen …

Wenn Reni diese Geschichten dann bei Omi einmal anspricht, weicht sie ihren Fragen geschickt aus – meistens lächelt sie nur freundlich und verspricht Reni einen ihrer köstlichen Muffins. Und wer könnte da schon Nein sagen? Als Reni früher schon mal mit ihren Eltern auf der Insel zu Besuch war, hat Omi ihr manchmal Gutenacht-Geschichten erzählt. Schaurig schön waren die und Reni kann sich noch dunkel daran erinnern, dass es oft um irgendwelche Schwestern und Frösche ging. Na ja, irgendwas musste sie sich wohl zum Erzählen einfallen lassen. Papas Märchen waren da auch nicht viel überzeugender, aber wenigstens richtig spannend! Und wer weiß, vielleicht mag Omi ja einfach keine Frösche …

Alles nur ein Mythos?

Natürlich gibt es auf einer Hexeninsel wie der Kesselküste jede Menge Geschichten darüber, was mit den Hexen geschehen ist oder wie sie überhaupt hierher gekommen sind. Die meisten davon sind heute wahrscheinlich nur noch Märchen, weil für die Touristen immer wieder etwas Neues dazugedichtet wurde.

Reni weiß noch, wie Bismarck, der alte Zeitungsverkäufer, ihr einmal einige der Geschichten erzählt hat. Bismarck ist unheimlich redselig und weiß einfach alles über die Leute auf der Insel. Er meinte, die ersten Hexen seien Piratinnen gewesen, die auf der Insel strandeten. Und dann war da noch irgendwas mit einer Fee, die sie verzaubert haben soll. Da wurde es Reni natürlich schon zu bunt und selbst Bismarck musste kurz lächeln, als er es merkte. Na ja, was soll man machen, er verdient seinen Lebensunterhalt eben mit Klatsch und Tratsch – ein Experte auf dem Gebiet der Hexenkunde ist er ganz sicher nicht.

Magie auf der Insel?

Es heißt ja im Dorf, dass die Bewohner die Magie vermissen. Früher, zur Zeit der Hexen, soll alles viel besser gewesen sein. Sogar Königinnen und Könige sollen auf die Insel gekommen sein, um sie zu sehen oder um sich heilen zu lassen. Wenn das mal alles stimmt. Wo sind denn dann bitte die ganzen Hexen hin? Wenn ihnen etwas zugestoßen wäre, hätten sie sich ja mit ihrer starken Magie bestimmt auch selbst heilen können. Reni weiß nicht so recht, was sie davon halten soll.

Es gehen auch Geschichten herum, dass es einmal eine Gruppe gab, die die Magie mit aller Macht von der Insel vertreiben wollten. Magie-Hater sozusagen … was aus ihnen geworden ist und ob sie der Grund dafür sind, dass die Hexen verschwunden sind, weiß aber natürlich niemand.

Magische Wesen oder Zauberkräfte hat Reni auf der Insel jedenfalls noch nicht gesehen. Eigentlich ein Wunder, bei all dem Gerede darüber. Wenn sie sich auf die Jagd nach Ratten begibt, verlässt sich Reni am liebsten auf ihre kleine Schleuder, die hat sie eigentlich immer dabei. Echte Zauberkräfte wären da natürlich viel praktischer … wie gerne würde Reni Feuerbälle in die dunklen Ecken des Kellers schleudern, um die hartnäckigen Biester zu verjagen …

Jetzt wird es aber wirklich Zeit zum Losspielen!

In unserem nächsten Blog-Beitrag erfahrt ihr in einem kleinen Interview mehr über Thatcher Cohen, den Autor des Spiels.

Aber bis dahin könnt ihr euch natürlich schon selbst euer Exemplar von Witchbound sichern und in Renis Schuhe schlüpfen. Vielleicht findet ihr ja heraus, ob die Kesselküste immer noch ein magischer Ort ist …